Dienstag, 17. Januar 2012

AIDA und TUI Cruises bekommen Anti-Umweltschutzpreis der Nabu

An die Reederein AIDA Cruises und TUI Cruises verleiht der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) seinen Negativpreis "Dinosaurier des Jahres 2011". Der Nabu begründet dies mit der mit der hohen Umweltunfreundlichkeit der Kreuzfahrtschiffen, die Schweröl als Treibstoff nutzen.

AIDA und TUI Cruises reagierten bereits. Der AIDA-Chef Michael Thamm wies den Nabu auf die Umweltschutzmaßnahmen im Nachhaltigkeitsbericht von AIDA hin.

Auch TUI Cruises verweist auf eine Vielzahl von Umweltschutzmaßnahmen, unter denen auch Forderungen des Nabus sind, wie zum Beispiel der Geschwindigkeitsreduzierung der Schiffe

Schiffsunglück vor der Küste Italien

Der Luxusliner Costa Concordia von der gleichnamigen Reederei, auf der bis zu  3780 Passagiere platz haben, ist am Freitag Abend nahe der Insel Giglio auf Fels gelaufen, bis jetzt sind noch 14 Leute vermisst, darunter 7 Deutsche und 6 Tote wurden gefunden. Nun gibt es schwere Vorwürfe gegen den Kapitän.
Nur etwa 100 Meter vor der toskanischen Küste gegen 22.20 Uhr geht ein Ruck durch die Costa Concordia - mit schwerwiegenden Folgen.
Wenige Minuten später hatte die Costa Concordia bereits Schlagseite. Panik bricht an Bord, die Notstromaggregate versagen, Gegenstände fliegen durch die Kabinen. Die von der Crew  geplanten Rettungsmaßnahmen greifen nicht. Auf Bord herrscht Chaos.

Schwere Vorwürfe gegen den Kapitän

Kapitän Franceso Schettino soll bereits vor den Rettungsbooten der Passagiere das Schiff verlassen haben.  Gegen Schettino ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässige Tötung, Verursachung eines Schiffsbruches und das Verlassen des Schiffes vor anderen. Deswegen sitzt Schettino momentan in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe bestreitet er in einem Interview: "Wir waren die letzten, die das Schiff verlassen haben".

Schwere Vorwürfe auch gegen die Reederein

Wie sich jetzt heraus stellte setzten die Reederein die Crews immer mehr unter Druck, um in dem inzwischen so harten Konkurenzkampf bestehen zu können. Dabei seien auch Abweichungen von den Routen nicht sellten, um Passagiere für sich zu gewinnen. Genau durch solche Abweichungen von der vorgeschriebenen Routen ist auch die Costa Concordia gekentert.

Mittwoch, 30. November 2011

Das Kreuzfahrtgeschäft in Deutschland

Im Jahr 2008 hatte das Kreuzfahrtgeschäft in Deutschland folgende Größenordnungen[1] (Angaben für Flusskreuzfahrten in Klammern):
  • Passagiere: 907.000 (384.000)
  • Umsatz: 1693 (443) Millionen Euro
  • mittlerer Reisepreis: 1868 (1154) Euro pro Person
  • mittlere Reisedauer: 9,37 (7,64) Tage
Weltweit unternahmen 2008 etwa 13,2 Millionen Passagiere eine Hochseekreuzfahrt. Deutschland ist hinter den USA und Großbritannien drittgrößter Markt für Kreuzfahrten.

Kreuzfahrt

Als Kreuzfahrt bezeichnet man eine Urlaubsreise auf einem Kreuzfahrtschiff, bei der entlang einer bestimmten Route verschiedene touristische Ziele angelaufen werden.Eine Kreuzfahrt ist eine typische Form einer Pauschalreise (§ 651a BGB) bestehend aus einem Bündel von Einzelleistungen, wie Transport, Unterbringung, Verpflegung, Unterhaltung etc. Man unterscheidet Kreuzfahrten nach ihrem Fahrtgebiet in Hochseekreuzfahrten oder Flusskreuzfahrten, die auf Binnenwasserstraßen stattfinden
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Montag, 28. November 2011

Mittwoch, 9. November 2011

Schiffsrouten in Echtzeit verfolgen mit dem Hafenradar

Mit dem neuen Onlineservice Hafenradar.de ist es möglich die Routen von Schiffen in Echtzeit zu verfolgen. Das geht vom heimischen PC aus, oder aber auch direkt über die Hafenradar App für das iPhone.

Hafenradar.de zeigt derzeit Informationen und Live-Positionen von über 900.000 Schiffen und knapp 15.000 Schiffsfotos. Mit einem Klick auf ein Schiffssymbol werden die aktuellen Schiffsinformationen wie Geschwindigkeit, Zielhafen und Schiffstyp angezeigt. Zusätzlich gibt es für jedes Schiff eine Detailseite mit weiteren Informationen wie die Geschichte, die Reederei und natürlich zahlreiche Schiffsfotos. Im Bereich Kreuzfahrt finden sich alle großen Veranstalter mit aktueller Flotte und den Echtzeit-Positionen. So lassen sich per Mausklick Beispielsweise alle Schiffe der AIDA-Flotte anzeigen.

Wie funktioniert das Hafenradar?
AIS dient der Kollisionsverhütung zwischen Schiffen. Auf einer elektronischen Karte wird die eigene Schiffsposition und die Position der umliegenden Schiffe angezeigt. Aus Position, Fahrtrichtung und Geschwindigkeit kann intuitiv abgeschätzt werden, ob der eigene Kurs sicher ist oder ob eine Kollisionsgefahr besteht. Da auch die Schiffsdaten übermittelt werden,
hat sich das Hafenradar die Aufgabe gemacht über AIS-Empfänger auf der ganzen Welt Schiffsdaten zusammen zu tragen und kostenfrei verfügbar zu machen. Das Hafenradar basiert dabei auf Google´s Kartendienst Google Maps, die Schiffe werden als kleine Icons dargestellt, je nach Schiffstyp unterschiedlich gefärbt. Wenn ein Schiff Anker geworfen hat, bzw. liegt, werden die Icons zusätzlich mit einem Ankersymbol gekennzeichnet.

Die Nutzung des Hafenradars ist kostenlos, für aktive und engagierte Benutzer gibt es einen zusätzlichen Hafenradar-Premiumzugang, mit vielen weiteren Funktionen, z.B. lassen sich Meldeaufträge erstellen. Mit wenigen Klicks können sich Premiumnutzer direkt via E-Mail informieren lassen, wenn ein bestimmtes Schiff ihren Wahlhafen erreicht hat. Es können beliebig viele Meldeaufträge gespeichert und über das Profil verwaltet werden.

Das Hafenradar erfreut sich auch immer größerer Beliebtheit bei Fotografen, denn es unterstützt bei der perfekten Aufnahme von Schiffen. Das mühselige Hinterherjagen hat mit dem Hafenradar ein Ende, nun heißt es Position halten und sich auf den idealen Moment vorbereiten. Und der gemachte Schnappschuss kann auch direkt in die Hafenradar Schiffsfoto-Datenbank hochgeladen werden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.hafenradar.de